FAQ zu KI-Prompts

Was macht einen guten KI-Prompt aus? Wie funktioniert Prompt Engineering? Und warum reichen einfache Anweisungen für Unternehmen oft nicht aus? In dieser FAQ beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um professionelle KI-Prompts, Prompt-Vorlagen und den erfolgreichen Einsatz von KI im Unternehmen.

FAQ-Übersicht › KI-Prompts

Häufig gestellte Fragen zu KI-Prompts

Was ist ein KI-Prompt?

Ein KI-Prompt ist die Arbeitsanweisung an ein KI-System. Er legt fest, welche Aufgabe die KI ausführen soll, welchen Kontext sie berücksichtigt und wie das gewünschte Ergebnis aussehen soll.

Je präziser ein Prompt formuliert ist, desto hochwertiger und relevanter fällt das Ergebnis aus. Professionelle KI-Prompts enthalten daher meist deutlich mehr als nur eine einfache Frage oder Anweisung. Im Unternehmensumfeld werden sie zusätzlich durch Terminologie, Styleguides, Referenzdokumente und weiteres Unternehmenswissen ergänzt, um konsistente und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.

Typische Bestandteile eines guten KI-Prompts:

  • Ziel: Was genau soll die KI tun?
  • Kontext: Welche Hintergrundinformationen sind wichtig?
  • Zielgruppe: Für wen ist das Ergebnis bestimmt?
  • Tonalität und Stil: Soll der Text beispielsweise professionell, locker oder sachlich formuliert sein?
  • Format: Soll das Ergebnis als Tabelle, Stichpunkte, E-Mail oder Fließtext ausgegeben werden?
  • Fachwissen: Welche Fachbegriffe, Unternehmensvorgaben oder Referenzinformationen sollen berücksichtigt werden?

Ein Beispiel:

Einfacher Prompt:

„Schreib einen Text über unser Produkt.“

Professioneller Prompt:

„Erstelle eine kurze Produktbeschreibung für unsere Website. Die Zielgruppe sind junge Erwachsene. Verwende eine lockere Tonalität, berücksichtige unsere Fachterminologie und gib das Ergebnis in drei Stichpunkten aus.“

Kurz gesagt:
Ein KI-Prompt ist die Grundlage jeder KI-Anfrage. Je klarer Ziele, Kontext und Vorgaben beschrieben werden, desto präziser und konsistenter sind die Ergebnisse.

Warum sind gute KI-Prompts so wichtig?

Die Qualität eines KI-Ergebnisses hängt maßgeblich von der Qualität des Prompts ab. Fehlen wichtige Informationen oder sind die Anweisungen unklar, liefert die KI häufig allgemeine, unvollständige oder fachlich ungenaue Ergebnisse.

Ein präziser Prompt gibt der KI klare Vorgaben und stellt den notwendigen Kontext bereit. Dadurch entstehen Ergebnisse, die besser zur jeweiligen Aufgabe, Zielgruppe und Unternehmenssprache passen.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Weniger Nachbearbeitung: Präzise Prompts reduzieren den Aufwand für Korrekturen und Überarbeitungen.
  • Höhere Produktivität: Klare Anweisungen führen schneller zu den gewünschten Ergebnissen.
  • Konsistente Unternehmenssprache: Fachterminologie, Tonalität und Markenkommunikation werden einheitlicher berücksichtigt.
  • Reproduzierbare Ergebnisse: Standardisierte Prompts liefern auch bei wiederkehrenden Aufgaben verlässliche Resultate.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Unpräzise:

„Übersetze diesen Text ins Englische.“

Präzise:

„Übersetze diesen Text für Medizintechniker ins Englische. Verwende einen sachlichen Schreibstil, berücksichtige unsere Fachterminologie und achte auf eine präzise, normgerechte Sprache.“

Kurz gesagt:
Gute KI-Prompts liefern der KI alle relevanten Informationen und schaffen die Grundlage für hochwertige, konsistente und reproduzierbare Ergebnisse.

 

Was ist Prompt Engineering?

Prompt Engineering beschreibt die systematische Entwicklung, Optimierung und Verwaltung von KI-Prompts. Ziel ist es, KI-Anfragen so zu gestalten, dass sie dauerhaft hochwertige und reproduzierbare Ergebnisse liefern.

Während einzelne Prompts häufig spontan erstellt werden, verfolgt Prompt Engineering einen strukturierten Ansatz. Prompts werden entwickelt, getestet und kontinuierlich verbessert. Im Unternehmensumfeld fließen zusätzlich Terminologie, Styleguides, Referenzdokumente und weiteres Unternehmenswissen ein, damit die KI Ergebnisse liefert, die den Unternehmensstandards entsprechen.

Zu den wichtigsten Aufgaben des Prompt Engineerings gehören:

  • Entwicklung professioneller KI-Prompts
  • Optimierung bestehender Prompts
  • Standardisierung wiederkehrender Aufgaben
  • Einbindung von Unternehmenswissen
  • Berücksichtigung von Terminologie und Styleguides
  • Kontinuierliche Verbesserung der Ergebnisse

Ein Beispiel:

Ohne Prompt Engineering:

Für jede Übersetzung wird ein neuer Prompt manuell erstellt.

Mit Prompt Engineering:

Ein Unternehmen entwickelt eine standardisierte Prompt-Vorlage, die automatisch Terminologie, Styleguide und Unternehmenswissen berücksichtigt und für alle Marketingtexte wiederverwendet wird.

Kurz gesagt:
Prompt Engineering sorgt dafür, dass KI-Systeme dauerhaft konsistente, qualitativ hochwertige und nachvollziehbare Ergebnisse liefern.

Wie ist ein professioneller KI-Prompt aufgebaut?

Ein professioneller KI-Prompt besteht aus deutlich mehr als einer einfachen Anweisung. Er liefert der KI alle Informationen, die sie benötigt, um eine Aufgabe möglichst präzise und konsistent zu bearbeiten.

Je nach Anwendungsfall können unterschiedliche Informationen ergänzt werden. Besonders im Unternehmensumfeld spielen neben der eigentlichen Aufgabenbeschreibung auch Terminologie, Styleguides, Referenzdokumente und Unternehmenswissen eine wichtige Rolle.

Typische Bestandteile eines professionellen KI-Prompts sind:

  • Aufgabe und Ziel
  • Hintergrundinformationen und Kontext
  • Zielgruppe
  • Tonalität und Schreibstil
  • Ausgabeformat
  • Fachterminologie
  • Unternehmenswissen
  • Referenzdokumente
  • Beispiele für das gewünschte Ergebnis

Ein Beispiel:

Einfacher Prompt:

„Übersetze dieses Dokument.“

Professioneller Prompt:

„Übersetze die Bedienungsanleitung ins Französische. Verwende unsere Terminologie, berücksichtige den Styleguide, formuliere sachlich und liefere das Ergebnis im Originalformat zurück.“

Kurz gesagt:
Ein professioneller KI-Prompt kombiniert Aufgabenbeschreibung, Kontext und Unternehmenswissen zu einer strukturierten Arbeitsanweisung. Dadurch entstehen hochwertige, konsistente und reproduzierbare KI-Ergebnisse.

Warum reichen Standard-Prompts für Unternehmen oft nicht aus?

Standard-Prompts liefern für allgemeine Aufgaben häufig gute Ergebnisse. Im Unternehmensalltag reichen sie jedoch oft nicht aus, da sie keine Informationen über Produkte, Fachbegriffe, Markenrichtlinien oder interne Prozesse enthalten.

Fehlt dieser Kontext, erstellt die KI zwar sprachlich korrekte Inhalte, berücksichtigt jedoch nicht die individuellen Anforderungen des Unternehmens. Das kann zu uneinheitlicher Kommunikation, falscher Terminologie oder zusätzlichem Korrekturaufwand führen.

Deshalb ergänzen Unternehmen ihre KI-Prompts häufig um:

  • Unternehmenswissen
  • Fachterminologie
  • Styleguides
  • Referenzdokumente
  • Zielgruppeninformationen
  • Vorgaben zur Unternehmenssprache

Ein Beispiel:

Standard-Prompt:

„Erstelle einen Newsletter über unser neues Produkt.“

Professioneller Unternehmens-Prompt:

„Erstelle einen Newsletter für Bestandskunden. Verwende unsere Unternehmenssprache, berücksichtige die Terminologie aus unserem Glossar und formuliere den Text im Stil unserer bisherigen Marketingkampagnen.“

Kurz gesagt:
Standard-Prompts liefern allgemeine Ergebnisse. Erst durch Unternehmenswissen entstehen Inhalte, die fachlich korrekt, konsistent und markengerecht sind.

Wie verbessert Unternehmenswissen die Qualität von KI-Prompts?

Unternehmenswissen liefert der KI den fachlichen und organisatorischen Kontext, den sie für hochwertige Ergebnisse benötigt. Dazu gehören beispielsweise Produktinformationen, interne Richtlinien, Fachbegriffe, Zielgruppen oder bereits freigegebene Inhalte.

Je mehr relevantes Wissen in einen KI-Prompt einfließt, desto besser kann die KI die Anforderungen verstehen und passende Ergebnisse erzeugen.

Zum Unternehmenswissen gehören unter anderem:

  • Produkt- und Leistungsbeschreibungen
  • Fachterminologie
  • Styleguides
  • Unternehmensrichtlinien
  • Referenzdokumente
  • Freigegebene Übersetzungen und Inhalte

Ein Beispiel:

Ohne Unternehmenswissen:

Die KI erstellt eine allgemeine Produktbeschreibung.

Mit Unternehmenswissen:

Die KI verwendet die richtige Terminologie, berücksichtigt die gewünschte Tonalität und orientiert sich an bereits veröffentlichten Unternehmensinhalten.

Kurz gesagt:
Unternehmenswissen ergänzt KI-Prompts um den entscheidenden Kontext und verbessert dadurch Qualität, Konsistenz und Relevanz der Ergebnisse.

Wie werden Terminologie und Styleguides in KI-Prompts berücksichtigt?

Terminologie und Styleguides geben der KI klare sprachliche Vorgaben. Während die Terminologie festlegt, welche Fachbegriffe verwendet werden sollen, definiert der Styleguide unter anderem Tonalität, Ansprache und Schreibstil.

Diese Informationen können direkt in den KI-Prompt integriert oder über hinterlegte Unternehmensvorgaben, Glossare und Referenzdokumente bereitgestellt werden. So entstehen Inhalte, die sprachlich und fachlich den Unternehmensstandards entsprechen.

Typische Vorgaben in einem professionellen KI-Prompt sind:

  • Fachterminologie: Welche Begriffe verwendet oder vermieden werden sollen.
  • Marken- und Produktnamen: Einheitliche Schreibweisen für Produkte, Funktionen und Unternehmensbezeichnungen.
  • Tonalität und Ansprache: Beispielsweise Sie- oder Du-Form, sachlich, professionell oder locker.
  • Sprachliche Regeln: Vorgaben zu Satzbau, Stil oder Formulierungen.
  • Formatierung: Hinweise zu Überschriften, Tabellen, Aufzählungen oder Absatzstruktur.

Ein Beispiel:

Ohne Vorgaben:

„Schreib einen Blogbeitrag über unser Produkt.“

Die KI verwendet unterschiedliche Fachbegriffe, wechselt zwischen Du- und Sie-Form und orientiert sich nicht an der Unternehmenssprache.

Mit Terminologie und Styleguide:

„Schreib einen Blogbeitrag über unser Produkt. Verwende durchgehend die Sie-Form, nutze ausschließlich die freigegebenen Fachbegriffe aus unserem Glossar und orientiere dich an unserem sachlich-professionellen Schreibstil.“

Das Ergebnis berücksichtigt die Unternehmenssprache, verwendet die gewünschte Terminologie und sorgt für eine konsistente Kommunikation.

Kurz gesagt:
Terminologie und Styleguides helfen der KI, Inhalte zu erstellen, die fachlich korrekt, sprachlich konsistent und auf die Unternehmenskommunikation abgestimmt sind.

Welche Rolle spielen Referenzdokumente bei KI-Prompts?

Referenzdokumente liefern der KI konkrete Beispiele für Inhalte, Struktur und Sprachstil. Anstatt der KI nur zu beschreiben, wie ein Ergebnis aussehen soll, zeigen sie anhand bereits freigegebener Dokumente, welche Formulierungen, welcher Aufbau und welche Detailtiefe gewünscht sind.

Dadurch versteht die KI den gewünschten Kontext besser und kann neue Inhalte erstellen, die sich an bestehenden Unternehmensdokumenten orientieren.

Geeignete Referenzdokumente sind beispielsweise:

  • Bereits veröffentlichte Inhalte: Blogbeiträge, Newsletter oder Kundenschreiben.
  • Technische Dokumentationen: Bedienungsanleitungen, Datenblätter oder Produktspezifikationen.
  • Marketing- und Vertriebsunterlagen: Broschüren, Präsentationen oder Case Studies.
  • Unternehmensdokumente: Richtlinien, Prozessbeschreibungen oder Schulungsunterlagen.

Ein Beispiel:

Ohne Referenzdokument:

„Erstelle eine Produktbeschreibung für unser neues Modul.“

Die KI wählt eigenständig Struktur, Schreibstil und Detailgrad.

Mit Referenzdokument:

„Erstelle eine Produktbeschreibung für unser neues Modul. Orientiere dich in Aufbau, Detailtiefe und Sprachstil an der angehängten Produktbeschreibung unseres bestehenden Moduls.“

Die neue Produktbeschreibung orientiert sich am Stil der vorhandenen Dokumentation und fügt sich nahtlos in die bestehende Produktreihe ein.

Kurz gesagt:
Referenzdokumente geben der KI ein konkretes Vorbild und helfen dabei, Inhalte zu erstellen, die fachlich, sprachlich und strukturell zu bereits bestehenden Unternehmensdokumenten passen.

Wie lassen sich KI-Prompts standardisieren und wiederverwenden?

Viele KI-Anfragen im Unternehmen wiederholen sich täglich – z. B. für Übersetzungen, Zusammenfassungen oder Marketingtexte. Anstatt dass jedes Teammitglied das Rad neu erfindet, werden erprobte Prompts als standardisierte Vorlagen (Prompt-Templates) zentral bereitgestellt.

Solche Vorlagen arbeiten oft mit flexiblen Platzhaltern (wie [Produktname] oder [Zielgruppe]), während feste Vorgaben zu Styleguide, Tonalität und Firmenwissen bereits fest integriert sind. Die Bereitstellung erfolgt meist über interne Knowledge Bases, Prompt-Management-Tools oder als eigene Firmen-GPTs.

Die wichtigsten Vorteile standardisierter Prompt-Vorlagen:

  • Einheitliche Qualität: Alle Mitarbeitenden nutzen freigegebene Best Practices statt vager Eigenkreationen.

  • Maximale Zeitersparnis: Kein langes Nachdenken über die richtige Formulierung – Vorlage kopieren, Platzhalter ausfüllen, fertig.

  • Effizientes Onboarding: Neue Teammitglieder erzielen ab Tag 1 professionelle KI-Ergebnisse.

  • Zentrale Pflege: Ändert sich der Markenauftritt, muss nur die zentrale Prompt-Vorlage angepasst werden.

Ein Beispiel:

Ohne Standardisierung:

„Schreib mir eine Zusammenfassung dieser PDF.“

Jede Person formuliert den Prompt unterschiedlich und erhält Ergebnisse mit unterschiedlichem Aufbau, Umfang und Detailgrad.

Mit Prompt-Vorlage:

„Fasse das folgende Dokument zusammen. Gliedere das Ergebnis in: 1. Kernaussage (max. zwei Sätze), 2. Die drei wichtigsten Erkenntnisse als Stichpunkte und 3. Konkrete Handlungsempfehlungen für das Team.“

Die Zusammenfassungen sind einheitlich aufgebaut und lassen sich einfacher vergleichen und weiterverarbeiten.

Kurz gesagt:
Standardisierte Prompt-Vorlagen sorgen für konsistente KI-Ergebnisse, beschleunigen Arbeitsabläufe und helfen Unternehmen, ihre Qualitätsstandards nachhaltig zu sichern.

Wie werden KI-Prompts im Unternehmen verwaltet?

Mit zunehmender Nutzung von KI entstehen in Unternehmen häufig zahlreiche Prompts für unterschiedliche Aufgaben. Ohne eine zentrale Verwaltung verwenden Mitarbeitende verschiedene Versionen, wodurch Qualität, Konsistenz und Nachvollziehbarkeit verloren gehen können.

Deshalb setzen viele Unternehmen auf eine zentrale Verwaltung ihrer KI-Prompts. Bewährte Prompt-Vorlagen werden an einem zentralen Ort gespeichert, gepflegt und allen Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt. Änderungen an Terminologie, Styleguides oder Unternehmensrichtlinien müssen dadurch nur einmal vorgenommen werden und stehen anschließend unternehmensweit zur Verfügung.

Prompt-Vorlagen werden beispielsweise verwaltet in:

  • Zentralen KI-Plattformen
  • Wissensdatenbanken
  • Dokumentationssystemen
  • Speziellen Lösungen für Prompt-Management

 

Die wichtigsten Vorteile einer zentralen Prompt-Verwaltung:

  • Einheitliche Prompt-Vorlagen: Alle Mitarbeitenden greifen auf dieselben freigegebenen Vorlagen zu.
  • Zentrale Pflege: Änderungen werden nur einmal vorgenommen und stehen sofort allen zur Verfügung.
  • Konsistente Qualitätsstandards: Unternehmensvorgaben werden einheitlich berücksichtigt.
  • Bessere Zusammenarbeit: Bewährte Prompts können einfach geteilt und weiterentwickelt werden.

 

Ein Beispiel:

Ohne zentrale Verwaltung:

„Erstelle ein Angebot für unseren Kunden.“

Jede Abteilung verwendet unterschiedliche Prompts, Produktbezeichnungen und Formulierungen.

Mit zentraler Prompt-Verwaltung:

Alle Mitarbeitenden verwenden dieselbe freigegebene Prompt-Vorlage für Angebotsschreiben.

Die Angebote folgen einer einheitlichen Struktur, verwenden aktuelle Produktinformationen und entsprechen den definierten Unternehmensstandards.

Kurz gesagt:
Eine zentrale Prompt-Verwaltung hilft Unternehmen dabei, bewährte KI-Prompts einheitlich bereitzustellen, kontinuierlich zu pflegen und unternehmensweit wiederzuverwenden.

Wie werden KI-Prompts kontinuierlich verbessert?

 

KI-Prompts sind keine statischen Vorlagen, sondern entwickeln sich gemeinsam mit den Anforderungen eines Unternehmens weiter. Neue Produkte, geänderte Unternehmensrichtlinien oder Erfahrungen aus der täglichen Nutzung machen regelmäßige Anpassungen sinnvoll.

Durch die kontinuierliche Optimierung werden KI-Prompts präziser und liefern langfristig bessere Ergebnisse. Gleichzeitig stellen Unternehmen sicher, dass Terminologie, Styleguides und Unternehmenswissen stets aktuell berücksichtigt werden.

KI-Prompts werden beispielsweise verbessert durch:

  • Feedback aus dem Arbeitsalltag: Erfahrungen der Mitarbeitenden helfen dabei, Prompts gezielt weiterzuentwickeln.
  • Neue Produkte oder Dienstleistungen: Änderungen im Portfolio werden in bestehende Prompt-Vorlagen übernommen.
  • Aktualisierte Terminologie und Styleguides: Neue Fachbegriffe oder geänderte Unternehmensvorgaben fließen in die Prompts ein.
  • Aktuelles Unternehmenswissen: Neue Referenzdokumente, Richtlinien oder Inhalte verbessern den fachlichen Kontext.
  • Weiterentwicklung von KI-Modellen: Neue Modelle oder Funktionen können Anpassungen an bestehenden Prompts sinnvoll machen.

Ein Beispiel:

Veraltete Prompt-Vorlage:

„Erstelle einen Produkttext für Version 2.0. Nutze das Glossar von 2023.“

Die KI verwendet veraltete Produktinformationen und berücksichtigt aktuelle Unternehmensvorgaben nicht.

Aktualisierte Prompt-Vorlage:

„Erstelle einen Produkttext für Version 3.0. Nutze die aktuelle Terminologie, berücksichtige den überarbeiteten Styleguide und orientiere dich an den neuesten Produktinformationen.“

Der generierte Text entspricht den aktuellen Unternehmensstandards und verwendet die neuesten Informationen.

Kurz gesagt:
Regelmäßig gepflegte KI-Prompts sorgen dafür, dass Ergebnisse aktuell, konsistent und auf die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt bleiben.

Welche Fehler treten beim Prompt Engineering häufig auf?

Wenn Mitarbeitende ohne klare Vorgaben mit KI arbeiten, schleichen sich schnell typische Fehler ein. Die Folge sind ungenaue Ergebnisse, zusätzlicher Korrekturaufwand und eine uneinheitliche Unternehmenskommunikation.

Die meisten Probleme entstehen dabei nicht durch die KI selbst, sondern durch unvollständige, widersprüchliche oder zu allgemeine Anweisungen.

Die häufigsten Fehler im Überblick:

  • Zu allgemeine Formulierungen: Fehlen Zielgruppe, Tonalität oder Format, liefert die KI häufig allgemeine oder wenig passende Ergebnisse.
  • Zu viele Aufgaben in einem Prompt: Werden mehrere komplexe Aufgaben gleichzeitig gestellt, leidet häufig die Qualität der Ergebnisse.
  • Fehlender Kontext: Ohne Unternehmenswissen, Referenzdokumente oder Beispiele fehlen der KI wichtige Informationen.
  • Keine klaren Vorgaben: Werden gewünschte oder zu vermeidende Formulierungen nicht definiert, entstehen uneinheitliche Ergebnisse.
  • Unterschiedliche Prompt-Versionen: Verwendet jedes Team eigene Prompts, gehen Konsistenz und Qualitätsstandards verloren.

Ein Beispiel:

Unstrukturierter Prompt:

„Schreib einen langen Text über unser Produkt und erstelle dazu auch fünf Social-Media-Beiträge sowie eine E-Mail.“

Die KI muss mehrere Aufgaben gleichzeitig lösen und liefert häufig oberflächliche Ergebnisse.

Strukturierter Prompt:

„Erstelle eine Produktbeschreibung für unsere Website. Zielgruppe sind mittelständische Industrieunternehmen. Berücksichtige unsere Terminologie, den Styleguide und begrenze den Text auf maximal 200 Wörter.“

Die KI erhält klare Vorgaben und erstellt ein Ergebnis, das deutlich besser zu den Anforderungen passt.

Kurz gesagt:
Die meisten Fehler beim Prompt Engineering entstehen durch fehlenden Kontext, unklare Anweisungen und mangelnde Standardisierung. Klare Strukturen und einheitliche Prompt-Vorlagen helfen dabei, diese Fehler zu vermeiden.

Welche Vorteile bieten Prompt-Vorlagen für Unternehmen?

 

Prompt-Vorlagen sind vordefinierte Anweisungen für wiederkehrende Aufgaben. Sie enthalten bereits wichtige Vorgaben wie Ziel, Tonalität, Format, Terminologie oder Unternehmenswissen. Mitarbeitende ergänzen lediglich die variablen Informationen, beispielsweise einen Text, Produktnamen oder Kundendaten.

Dadurch müssen bewährte KI-Prompts nicht jedes Mal neu erstellt werden. Gleichzeitig sorgen Prompt-Vorlagen für konsistente Ergebnisse und vereinfachen den Einsatz von KI im gesamten Unternehmen.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Zeit sparen: Wiederkehrende Aufgaben lassen sich schneller bearbeiten, da bewährte Prompt-Vorlagen direkt genutzt werden können.
  • Einheitliche Qualitätsstandards: Alle Mitarbeitenden arbeiten mit denselben freigegebenen Vorgaben.
  • Weniger Nachbearbeitung: Terminologie, Styleguides und Unternehmenswissen werden von Anfang an berücksichtigt.
  • Schnelleres Onboarding: Neue Mitarbeitende können bestehende Prompt-Vorlagen nutzen und sich schneller in wiederkehrende Arbeitsabläufe einarbeiten.
  • Einfache Aktualisierung: Änderungen an Unternehmensrichtlinien oder Terminologie müssen nur einmal in der Vorlage vorgenommen werden.

Ein Beispiel:

Ohne Prompt-Vorlage:

„Übersetze diese E-Mail ins Englische.“

Die Tonalität kann variieren und Fachbegriffe werden möglicherweise uneinheitlich übersetzt.

Mit Prompt-Vorlage:

„Übersetze folgenden Text ins Englische. Nutze unser Glossar für Fachbegriffe, halte die Sie-Form ein und orientiere dich an unserem sachlich-freundlichen B2B-Schreibstil.“

Die Übersetzung berücksichtigt Terminologie, Tonalität und Unternehmensvorgaben bereits im ersten Entwurf.

Kurz gesagt:
Prompt-Vorlagen standardisieren wiederkehrende KI-Aufgaben, sparen Zeit und helfen Unternehmen dabei, konsistente und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen.

Wie unterstützt KI bei der Erstellung professioneller Prompts?

 

Professionelle KI-Prompts müssen nicht vollständig manuell erstellt werden. Moderne KI-Systeme können dabei unterstützen, bestehende Informationen zu analysieren und daraus strukturierte Prompt-Vorlagen zu entwickeln. Dieses Vorgehen wird häufig auch als Meta-Prompting bezeichnet.

Dafür können beispielsweise Unternehmenswebseiten, Styleguides, Referenzdokumente oder andere Wissensquellen ausgewertet werden. Die KI erkennt wiederkehrende Regeln, Tonalitäten und Anforderungen und überführt diese in eine strukturierte Prompt-Vorlage, die anschließend individuell angepasst und weiterentwickelt werden kann.

KI unterstützt die Erstellung professioneller Prompts unter anderem durch:

  • Analyse bestehender Inhalte: Styleguides, Referenzdokumente oder Unternehmensinformationen werden ausgewertet.
  • Strukturierung von Anforderungen: Aus Notizen oder Briefings entstehen klar aufgebaute Prompt-Vorlagen.
  • Optimierung vorhandener Prompts: Bestehende Prompts werden analysiert und gezielt verbessert.
  • Integration von Unternehmenswissen: Terminologie, Tonalität und weitere Vorgaben können direkt berücksichtigt werden.
  • Erstellung von Testfällen: Beispielinhalte helfen dabei, neue Prompt-Vorlagen zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Ein Beispiel:

Manuelle Erstellung:

Ein Mitarbeitender überträgt die wichtigsten Regeln aus einem umfangreichen Styleguide manuell in einen neuen Prompt.

Das ist zeitaufwendig und wichtige Vorgaben können leicht übersehen werden.

KI-gestützte Erstellung:

„Analysiere den angehängten Styleguide und erstelle daraus eine Prompt-Vorlage für unsere Marketing-Texte. Berücksichtige Tonalität, Terminologie, No-Gos und Platzhalter für Produktinformationen.“

Die KI erstellt einen strukturierten Entwurf, der anschließend geprüft und bei Bedarf weiter verfeinert werden kann.

Kurz gesagt:
KI unterstützt Unternehmen dabei, professionelle Prompt-Vorlagen schneller zu erstellen und Unternehmenswissen systematisch in wiederverwendbare KI-Anweisungen zu überführen.

Wie nutzt ownvia KI-Prompts?

 

ownvia betrachtet KI-Prompts nicht als einzelne Texteingaben, sondern als Bestandteil eines strukturierten Übersetzungsprozesses. Ziel ist es, Unternehmenswissen dauerhaft für KI-Übersetzungen nutzbar zu machen und Übersetzungsprozesse zu standardisieren.

Dafür kombiniert ownvia KI-Prompts mit Terminologie, Styleguides, Referenzdokumenten, Translation Memories und weiterem Unternehmenswissen. Statt für jede Übersetzung einen neuen Prompt zu erstellen, entwickeln Unternehmen wiederverwendbare Prompt-Vorlagen, die zentral verwaltet, kontinuierlich gepflegt und unternehmensweit eingesetzt werden können.

Der integrierte KI-Prompt-Assistent unterstützt dabei, professionelle Übersetzungs-Prompt-Vorlagen zu erstellen. Hierfür können beispielsweise Unternehmenswebseiten, Styleguides, Referenzdokumente oder bereits vorhandene Übersetzungen analysiert werden. Aus diesen Informationen entwickelt ownvia strukturierte Prompt-Vorlagen, die anschließend individuell angepasst und kontinuierlich weiterentwickelt werden können.

Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass diese Prompt-Vorlagen nicht statisch sind. Erhalten Unternehmen beispielsweise Rückmeldungen von z.B.  PostEditoren, können die entsprechenden Anforderungen direkt in die Vorlage übernommen werden. So verbessert sich die Prompt-Vorlage kontinuierlich und zukünftige Übersetzungen berücksichtigen dieses Wissen automatisch.

Mit ownvia können Unternehmen unter anderem:

  • Übersetzungs-Prompt-Vorlagen zentral erstellen und verwalten
  • Prompt-Vorlagen unternehmensweit wiederverwenden
  • Terminologie, Styleguides und Referenzdokumente integrieren
  • Translation Memories und Unternehmenswissen in KI-Übersetzungen einbinden
  • Übersetzungs-Prompt-Vorlagen mithilfe des KI-Prompt-Assistenten entwickeln und optimieren
  • Prompt-Vorlagen kontinuierlich anhand neuer Erkenntnisse und Rückmeldungen weiterentwickeln

Ein Beispiel:

Ohne ownvia:

„Übersetze dieses technische Handbuch ins Englische.“

Jeder Mitarbeiter erstellt eigene Prompts. Die Ergebnisse unterscheiden sich hinsichtlich Terminologie, Tonalität und Qualität. Erkenntnisse aus früheren Übersetzungsprojekten gehen häufig verloren.

 

Mit ownvia:

Das Übersetzungsteam verwendet eine zentrale Prompt-Vorlage für technische Dokumentationen. Darin sind Terminologie, Styleguide, Referenzdokumente und weitere Unternehmensvorgaben bereits hinterlegt. Nach einer Rückmeldung wird die Prompt-Vorlage angepasst, sodass zukünftige Übersetzungen diese Anforderung automatisch berücksichtigen.

Alle Mitarbeitenden greifen auf dieselbe freigegebene Prompt-Vorlage zu. Neue Erkenntnisse fließen kontinuierlich ein und verbessern die Qualität zukünftiger Übersetzungen.

 

Kurz gesagt:
ownvia verbindet KI-Prompts mit Unternehmenswissen, Terminologie und Translation Memories zu wiederverwendbaren Prompt-Vorlagen. Diese lassen sich kontinuierlich weiterentwickeln und sorgen dafür, dass Erfahrungen aus jedem Übersetzungsprojekt dauerhaft für zukünftige KI-Übersetzungen nutzbar werden.