Internationalisierung bedeutet, große Textmengen schnell und konsistent in mehrere Sprachen zu bringen – ohne Qualität, Fachlichkeit und Markenton zu verlieren. KI-Übersetzung ist dabei ein zentraler Hebel, scheitert in der Praxis aber oft an fehlender Steuerung: uneinheitliche Begriffe, wechselnde Stile, widersprüchliche Botschaften in den Märkten.
ownvia adressiert genau diesen Punkt. Mit Übersetzungsvorlagen, KI-gestützter Glossar-Generierung und der Möglichkeit, Stil und Schreibweise zu kopieren, macht die Plattform KI-Übersetzung steuerbar – und damit für Unternehmen verlässlich einsetzbar.
Warum unkontrollierte KI-Übersetzung teuer wird
Wer KI-Übersetzung nur als günstigen Schnellweg versteht, zahlt meist an anderer Stelle drauf. Typische Probleme sind:
Texte klingen in jedem Land anders, Produktbezeichnungen variieren, rechtlich relevante Passagen sind uneindeutig. Marketing, Produkt, Legal und lokale Teams verbringen viel Zeit damit, Fehler zu korrigieren und um Formulierungen zu ringen, die eigentlich zentral vorgegeben sein sollten.
Die Ursache liegt selten im KI-Modell, sondern in fehlenden Rahmenbedingungen. Ohne klare Vorgaben zu Terminologie, Ton und Struktur produziert die KI sprachlich korrekte, aber geschäftlich inkonsistente Texte. Genau hier setzt ownvia mit einem regelbasierten Ansatz an.
ownvia als zentrale Schaltstelle für Ihre Sprachregeln

Viele Unternehmen arbeiten mit einer historisch gewachsenen Mischung aus Agenturen, Freelancern, internen Muttersprachlern und einzelnen Tools. Das skaliert nur schwer und macht jede strategische Internationalisierung komplex.
ownvia bündelt die Steuerung an einem Ort: Übersetzungsregeln, Glossare und Stilprofile werden zentral gepflegt und von der KI automatisch berücksichtigt. Fachbereiche können Übersetzungen selbst auslösen, bewegen sich dabei aber innerhalb definierter Leitplanken.
So entsteht ein System, in dem Geschwindigkeit und Konsistenz zusammenfallen: Die KI erzeugt den Text, ownvia sorgt dafür, dass er terminologisch und stilistisch zu Ihrem Unternehmen passt.
Übersetzungsvorlagen: Content-Typen präzise steuern
Übersetzungsvorlagen sind das Herzstück der Steuerung in ownvia. Sie legen pro Content-Typ fest, wie Texte in der Zielsprache aussehen sollen. Statt jeden Text neu zu „erfinden“, definieren Sie einmal Standards, die beliebig oft genutzt werden.
Typische Vorlagen können Sie etwa für Produktbeschreibungen, Support-Artikel, Website-Content, Newsletter oder juristische Bausteine anlegen. Darin steuern Sie:
- Grad der Formalität und Anredeform
- Umgang mit Zahlen, Einheiten, Abkürzungen
- gewünschte Länge und Struktur
- ausdrücklich unerwünschte Formulierungen
Die KI-Übersetzung folgt diesen Vorgaben automatisch. Das verringert Korrekturschleifen, reduziert Abstimmungsaufwand zwischen Teams und macht Qualität reproduzierbar – unabhängig davon, wer die Übersetzung auslöst.
KI-Glossar mit einem Klick: Terminologie als Governance-Instrument
In vielen Branchen ist Terminologie der kritische Faktor: Maschinenbau, Medizintechnik, Software, Finance oder Legal können sich unscharfe Begriffe nicht leisten. Manuelle Glossarpflege ist jedoch zeitintensiv und wird häufig vernachlässigt.
ownvia nutzt KI, um Glossare aus vorhandenen Inhalten mit einem Klick zu generieren. Aus Produktdaten, Manuals, Marketingmaterial oder bestehenden Übersetzungen erkennt das System zentrale Fachbegriffe und Namenskonventionen. Ihre Fachleute müssen diese nur noch prüfen und freigeben.
Dieses Glossar wird direkt in den Übersetzungsprozess eingebunden. Definierte Begriffe werden konsistent verwendet, Updates wirken sofort auf künftige Übersetzungen. Damit wird Terminologie vom Nebenprodukt einzelner Übersetzerentscheidungen zu einem zentral gesteuerten Asset Ihrer Internationalisierung.
Stil und Schreibweise kopieren: Markensprache in alle Sprachen übertragen
Neben Fachbegriffen prägt der Markenton, wie Ihr Unternehmen wahrgenommen wird. Nüchtern und sachlich, dialogorientiert, erklärend oder werblich – all das sollte in den Zielsprachen erkennbar bleiben.
ownvia analysiert bestehende Referenztexte pro Sprache und Content-Typ und nutzt sie als Grundlage, um Stil und Schreibweise in der Übersetzung zu replizieren. Die KI lernt aus realen Beispielen: Satzlänge, Tonfall, Fachlichkeitsgrad, Umgang mit Du/Sie oder mit Anglizismen.
In Kombination mit Übersetzungsvorlagen entsteht so eine klare Markensprache, die über alle Kanäle und Sprachen hinweg konsistent bleibt. Übersetzungen „klingen nach Ihnen“, nicht nach generischer KI.
Effizienz mit Kontrolle verbinden
Der Mehrwert von ownvia liegt im Zusammenspiel aus KI-Leistung und klaren Prozessen. Sinnvoll ist eine Arbeitsteilung, bei der:
- ownvia mit Vorlagen, Glossaren und Stilprofilen die KI-Übersetzung steuert,
- Fachbereiche Übersetzungen selbst anstoßen, aber keine eigenen Regeln erfinden,
- für kritische Inhalte eine definierte Review-Schleife durch Fachpersonen vorgesehen ist.
Dadurch werden Kapazitäten gezielt eingesetzt: Die KI übernimmt das Volumen, Menschen konzentrieren sich auf heikle Inhalte und finale Freigaben. Internationalisierung wird skalierbar, ohne zur Qualitätslotterie zu werden.
Vorgehen für Entscheider: strukturiert statt opportunistisch
Für einen pragmatischen Einstieg mit ownvia empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen: Zuerst priorisieren Sie die Content-Typen und Sprachen mit dem größten geschäftlichen Hebel. Für diese entwickeln Sie konkrete Übersetzungsvorlagen.
Parallel nutzen Sie die KI-Glossar-Generierung, um eine verbindliche Terminologie-Basis aufzubauen. Je besser diese am Anfang kuratiert ist, desto weniger Aufwand entsteht später in der Nachbearbeitung.
Anschließend definieren Sie pro Sprache Referenztexte, die Ihren gewünschten Markenstil repräsentieren, und verankern diese in ownvia. So sichern Sie, dass alle weiteren Übersetzungen denselben Ton treffen.
Abschließend schaffen Sie klare Regeln, welche Inhalte automatisiert veröffentlicht werden dürfen und wo zwingend eine fachliche Prüfung nötig ist. Damit wird KI-Übersetzung zu einem planbaren Baustein Ihrer Internationalisierungsstrategie – schnell, einfach und zugleich kontrolliert.
FAQ: ownvia in der Praxis
Wie unterscheidet sich ownvia von klassischen KI-Übersetzungstools?
ownvia ergänzt Übersetzungs-Engines um Steuerungsmechanismen: Vorlagen, Glossare und Stilprofile machen Übersetzungen konsistent, markenkonform und content-typ-spezifisch.
Wie aufwendig ist der Start mit einem KI-Glossar?
Die Generierung erfolgt weitgehend automatisch aus bestehenden Inhalten. Der Hauptaufwand liegt in der fachlichen Prüfung und Freigabe, nicht im manuellen Erstellen von Begriffen.
Kann ich verschiedene Stile parallel abbilden?
Ja, über getrennte Übersetzungsvorlagen pro Content-Typ, etwa Marketing, Technik oder Recht, jeweils mit eigenen stilistischen Vorgaben.
Sind menschliche Übersetzer damit überflüssig?
Nein. Für komplexe oder rechtlich heikle Inhalte bleibt qualifiziertes Post-Editing sinnvoll. ownvia reduziert jedoch das Volumen manueller Übersetzung und erhöht die Konsistenz.
Ab wann lohnt sich ownvia?
Sobald Sie regelmäßig in mehreren Sprachen kommunizieren und Konsistenz wichtiger ist als reine Übersetzungsgeschwindigkeit, bringt ownvia strukturelle Vorteile – unabhängig von der Unternehmensgröße.


